USA erwägen Rückkehr zu TTP

Diese überraschende Entwicklung mit einem klaren Signal vom US-Präsidenten schickt die zuletzt gebeutelten Cannabis-Aktien zum Wochenausklang.

Trump hatte sich im Wahlkampf vehement gegen einen Eintritt der USA in das Handelsabkommen ausgesprochen und kurz nach seinem Amtsantritt ein Dekret zum Ausstieg aus TPP unterschrieben.

Gut ein Jahr nach ihrem Rückzug erwägen die USA einen Wiedereinstieg in das transpazifische Freihandelsabkommen TPP.

Donald Trump spricht nach einem Treffen zur Steuerpolitik im Rosengarten des Weißen Hauses. Ziel des Abkommens ist der Abbau von Zöllen auf Landwirtschafts- und Industrieprodukte und Chinas Einfluss in der Region etwas entgegenzusetzen.

Zwölf Staaten hatten sich 2016 in dem TTP-Abkommen zusammengeschlossen. Die elf verbliebenen Mitglieder verhandelten neu über das Abkommen und unterzeichneten dann Anfang März in der chilenischen Hauptstadt Santiago eine reduzierte Variante mit dem Namen CPTPP. Es sind dies: Australien, Kanada, Chile, Japan, Mexiko, Neuseeland, Malaysia, Peru, Singapur, Vietnam und Brunei.

Japan reagierte am Freitag vorsichtig auf Trumps Ankündigung: Regierungssprecher Yoshihide Suga sagte, das Land würde es begrüßen, sollten die Bemerkungen des US-Präsidenten eine Anerkennung der Bedeutung von TPP sein.

Der designierte Außenminister Mike Pompeo sagte bei seiner Anhörung im Senat, er habe TPP als Abgeordneter unterstützt.

Trump hat schon mehrfach seine Positionen revidiert, auch in Handelsfragen. Er entschied sich für Neuverhandlungen. Für die USA war es vom damaligen Präsidenten Barack Obama ausgehandelt worden.

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