Adobe schließt kritische Sicherheitslücken in Acrobat, Photoshop und Reader

Adobe schließt 48 Sicherheitslücken in seinen PDF-Werkzeugen Acrobat und Reader sowie in Photoshop. Eine Schwachstelle gilt als kritisch, wenn sie die potenziell unbemerkte Ausführung von schadhaftem nativem Code ermöglicht. Adobe empfiehlt Administratoren, Updates mit dieser Priorität so bald wie möglich zu installieren (zum Beispiel innerhalb von 72 Stunden). Die übrigen 23 Lücken stuft Adobe als hohes Risiko ein. Es fehlten die üblichen Quartals-Updates für die PDF-Tools Acrobat und Acrobat Reader. Adobe hat ein Sicherheitsupdate auf die neue Version 2018.11.20040 für Windows und Mac bereitgestellt. Diese reicht Adobe nun mit einer knappen Woche Verspätung nach.

Betroffen sind unterschiedliche Versionen des Herstellers, so nennt man Acrobat DC, Acrobat Reader DC, Acrobat 2017, Acrobat Reader 2017 sowie Acrobat DC Classic 2015 und Acrobat Reader DC Classic 2015.

Das Update für die Photoshop-Versionen 18.1.2, 18.1.3 und 19.1.3 (Windows und macOS) stuft der Hersteller mit Priorität 3 ein. Updates mit dieser Priorität beheben Schwachstellen bei Produkten, die nicht als Angriffsziel bekannt sind.

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