Aspirin kann Hautkrebs-Risiko verdoppeln - nur Männer sind gefährdet

Aspirin wird von vielen Menschen beispielsweise zu Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt.

Aber warum erhöht ausgerechnet Aspirin bei Männern das Hautkrebsrisiko? . "Das bedeutet nicht, dass Männer die Aspirintherapie abbrechen sollten, um das Risiko eines Herzinfarkts zu senken", betonte sie.

Eine tägliche Einnahme des rezeptfreien Schmerzmittels Aspirin verdoppelt beinahe das Risiko der Entwicklung von Hautkrebs bei Männern. Allerdings verdoppelt die tägliche Einnahme von Aspirin laut der aktuellen Untersuchung das Hautkrebsrisiko bei Männern. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachportal "Science Daily".

Wie das Fachportal "Science Daily" berichtet, untersuchten Wissenschaftler der Northwestern University in Illinois für die Studie rund 200.000 Menschen zwischen 18 und 89 Jahren, die bisher keine Anzeichen von Hautkrebs aufwiesen. Auch das Risiko anderer Krebsarten wie etwa Darm- oder Protatakrebs soll es angeblich senken helfen.

Ärzte empfehlen, dass manche Menschen täglich eine geringe Dosis Aspirin einnehmen sollten, um so einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall vorzubeugen. Bei den Teilnehmern über 65 Jahren war es fast die Hälfte. Die Probanden hatten zwischen dem Januar 2005 und dem Dezember 2006 mindestens ein Jahr lang Aspirin eingenommen. Danach wurden sie fünf Jahre lang medizinisch überwacht. Ihr Risiko sei um 1,83-fach höher als bei den restlichen Teilnehmern, denen das Schmerzmittel nicht verabreicht wurde.

Angesichts der weit verbreiteten Verwendung von Aspirin und der möglichen klinischen Auswirkungen der Verbindung zum Melanom müssen sich Patienten und Gesundheitsdienstleister der Möglichkeit eines erhöhten Risikos für Männer bewusst sein.

Ein Grund, warum Männer anfälliger für Hautkrebs sein könnten, ist eine geringere Menge vor Hautkrebs schützender Enzyme, verglichen mit der Menge von Enzymen bei Frauen, sagen die Forscher.

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