Atlético und Marseille vor brisantem Finale

Einfluss auf die Leistung von Atlético Madrid soll das aber nicht haben. Simeone muss das Spiel auf der Tribüne verfolgen, da er nach einem Ausraster im Halbfinale für vier Spiele gesperrt wurde. Doch Marseille hat einen Bonus.

Das diesjährige Finale der UEFA Europa League läuft am Mittwoch, 16. Juni um 20.45 Uhr live auf Sport1 im Free-TV, sowie auch bei Sky.

Sport1 und Sky zeigen diesen Mittwoch das Finale in der UEFA Europa League zwischen Atlético Madrid und Olympique Marseille aus Lyon. "Traurigkeit" fühle er deswegen, sagte der hitzköpfige Argentinier am Dienstag. Schließlich hat Simeones Stellvertreter an der Seitenlinie, German Burgos, nicht nur das Format eines Türstehers, sondern musste auch selbst schon einmal vor einem tätlichen Angriff auf einen Schiedsrichter bewahrt werden. "Wir haben dieselbe Vision vom Fußball. Alles was durch seinen Kopf geht, ist zweifellos auch das, was durch meinen Kopf geht". Die Spanier gehen gegen Salzburg-Bezwinger Olympique Marseille als Favorit ins Endspiel in Lyon.

Für Offensiv-Star Antoine Griezmann dürfte das Finale das letzte große Spiel im Atletico-Trikot sein. "Grizou ist der X-Faktor".

Marseille kann in Lyon auf seinen Offensivstar Dimitri Payet setzen.

Atlético Madrid steht bereits zum fünften Mal im Finale eines europäischen Wettbewerbs in den vergangenen neun Jahren. Marseille dagegen startet als Neuling ins Endspiel der 2009 eingeführten Europa League. Chancenlos ist der Klub aus der Mittelmeermetropole aber längst nicht. Marseille könnte indes als erster französischer Club die Europa League gewinnen. "Ich hoffe, dass alles im Rahmen bleibt und nichts zerstört wird", sagte der 32-Jährige. "Ich hoffe, wir sind alle intelligent genug, um diese Party nicht zu ruinieren".

Das Finale wird auch das Duell zweier französischer Freunde. Der versucht heute Abend, gegen Atlético Madrid die Europa League zu gewinnen. OM-Abwehrchef Luiz Gustavo weiss daher um die für viele wohl einzigartige Möglichkeit.

Atlético könnte seine Europacup-Saison, die noch im Herbst ein Debakel war, im Triumph beenden. "Das Wichtigste ist, dass man Spaß hat".

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