Aufwärtstrend hält über 13 000 Punkten an — DAX-FLASH

"Heute Morgen sorgen zusätzlich der wieder stärkere Euro und der Unsicherheitsfaktor Italien für Gegenwind".

Der MDax notierte an Himmelfahrt zuletzt mit plus 0,01 Prozent auf 26 683,41 Punkten praktisch unverändert. Der technologielastige TecDax gab um 0,23 Prozent auf 2773,24 Punkte nach.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,12 Prozent auf 3565,52 Punkte. Am späten Nachmittag notierte das Börsenbarometer 0,51 Prozent im Plus bei 13.008,81 Zählern.

Im Schriftzug "DAX" spiegelt sich die große Anzeigetafel mit dem bis dahin erreichten Kursverlauf im Handelssaal der Börse in Frankfurt. Hier riet mit Steve Eisman ein bekannter Hedgefonds-Manager zum Verkauf der Aktien. Für die abgelaufene Woche bedeutete das aber immer noch ein Plus von rund 1,4 Prozent.

Topwert im Dax waren die Papiere von Merck KGaA mit plus 1,7 Prozent auf etwas mehr als 83 Euro. Mit Bayer, FMC und Fresenius legten weitere Titel der Branche zu. Die K+S-Aktie erwies sich nach den Zahlen als besonders stark. Zwar war der Start des Düngemittel- und Salzproduzenten in das neue Jahr holprig gewesen. Wilhelm stehe für Ausschüttungen an die Aktionäre, merkte Analyst Chris Hallam von Goldman Sachs an. Die in diesem Jahr bislang sehr schwachen Anteile von SLM Solutions sprangen im TecDax um fast 8 Prozent hoch.

Ähnlich viel Bewegung gab es auch bei den Anteilen von HHLA, die ganz vorne im SDax mit fast 6 Prozent Plus von einer Kaufempfehlung der Commerzbank profitierten. Die direkte Qualifikation der Profis für die Champions League ließ den Kurs um 3,72 Prozent steigen. Dialog Semiconductor zollten mit einem Minus von mehr als 5 Prozent als Schlusslicht im Tech-Index ihrem starken Vortagesgewinn von fast 14 Prozent Tribut.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,38 Prozent am Freitag auf 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 139,96 Punkte. Der Bund-Future fiel um 0,01 Prozent auf 158,89 Punkte.

Der Euro bewegte sich nach schwachen US-Verbraucherpreisdaten, die den US-Dollar unter Druck setzten, um die Marke von 1,19 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,1988 festgelegt.

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