Autor von "Fegefeuer der Eitelkeiten" Schriftsteller Tom Wolfe ist gestorben

US-Schriftsteller und Journalist Tom Wolfe ist tot. Der amerikanische Journalist und Autor gilt als einer der größten Revolutionäre der Wortkunst und hat mit seinem eigens entwickelten Schreibstil den Grundstein für die "New Journalism"-Bewegung gelegt".

Wolfe galt unter anderem neben Truman Capote (1924-1984) als Gründer des New Journalism, einem Reportagestil, der für die Verwendung neuartiger Techniken in Sachbüchern steht.

Er galt als einer der Gründer des New Journalism und sein Buch "Fegefeuer der Eitelkeiten" ist ein Bestseller.

In den vergangenen Jahren hatte sich der 87-Jährige, der nie leugnete, auch ein eitler Selbstdarsteller zu sein, zunehmend von der Öffentlichkeit zurückgezogen. Das hat die Agentin des aus Richmond, Virginia, stammenden Wolfe unter anderem der "New York Times" bestätigt. Seine Mutter führte ihn in die Künste ein, ließ den kleinen Tom in Ballett- und Stepptanz ausbilden, zeichnete und las viel mit ihm. Sein Studium absolvierte er an der Elite-Universität Yale, bevor er eine Karriere als Journalist begann. "Ich habe mehr als hundert Bewerbungen an Zeitungen geschrieben", erzählte er einst der "Paris Review". "Zwei Absagen." Die "Springfield Union" in Massachusetts stellte ihn an.

Wolfe starb in New York. "Acht Monate lang sass ich jeden Tag an meiner Schreibmaschine und wollte das "Fegefeuer der Eitelkeiten "anfangen und nichts passierte". Später folgten Erfolge wie "Ein ganzer Kerl" und "Ich bin Charlotte Simmons" sowie zahlreiche Reportagen und Essays. "Das ist eine konstante Gefahr". "Der grösste Spass am Schreiben ist das Entdecken".

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