Bundesliga-Relegation Kiel kann Historisches schaffen - Wolfsburg verwundert

"Da steh ich nun, ich armer Tor!"

Am Donnerstag spielt Zweitligist Holstein Kiel in der Relegation gegen den Tabellensechzehnten der 1. Liga - VfL Wolfsburg. Zwei Spiele, bei denen es um alles geht. Im vergangenen Jahr konnte man die Krisensaison einigermaßen versöhnlich abschließen, als man den Lokalrivalen Eintracht Braunschweig in den Relegationsspielen zwei Mal schlagen konnte. Für das Wolfsburger Bundesligafinale am vorigen Samstag gegen Köln (4:1) hatten sich nur 26 112 Zuschauer interessiert. Der Sieg gegen die Kölner war übrigens der einzige Heimsieg im Jahr 2018 für den VfL Wolfsburg. "Und das wollen wir gegen Wolfsburg auch", sagte Markus Anfang vor den anstehenden Duellen. Doch klar ist auch: Sollte Wolfsburg am kommenden Montag in Kiel absteigen, wäre es eine Blamage.

Er könnte aufsteigen und wird nächste Saison trotzdem ein Zweitliga-Trainer sein.

Am Wochenende hatte der Belgier Origi im Interview des ZDF-"Sportstudio" offenbart, Holstein Kiel nicht zu kennen. Mittelfeldspieler Joshua Guilavogui gab an, Marvin Ducksch, mit 18 Treffern immerhin Torschützenkönig der 2. Liga, nicht zu kennen. Aussagen, die auch die Gegensätze der beiden Mannschaft verdeutlichen: "Das zeigt, was für verschiedene Welten aufeinandertreffen".

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