China will Handelsüberschuss um 200 Milliarden reduzieren

U.S. President Donald Trump, surrounded by business leaders and administration officials, prepares to sign a memorandum on intellectual property tariffs on high-tech goods from China, at the White House in Washington, U.S. March 22, 2018. Um dies zu erreichen, könnte China unter anderem die Abnahme von US-Produkten zusichern, sagten US-Vertreter, die mit den derzeit in Washington laufenden Gesprächen vertraut sind.

China wird im Rahmen der Handelsgespräche mit den USA seine Interessen weiterverfolgen, teilte am Donnerstag der Sprecher des Handelsministeriums, Gao Feng, mit. Die USA sollen im Gegenzug Strafzölle gegen China im Wert von vier Milliarden Dollar abschaffen.

Die Gesamtsumme des chinesischen Angebots entspricht einer Forderung von Trump, der von Peking verlangt, den Überschuss bis 2020 um 200 Milliarden Dollar abzuschmelzen und die Zölle auf US-Exporte deutlich zu senken.

Einer der Insider sagte, dass der US-Flugzeugbauer Boeing mit am meisten von dem Angebot der Chinesen profitieren könnte. Andernfalls würde er chinesische Waren mit Strafzöllen von bis zu 150 Milliarden belegen, drohte der US-Präsident. Denn China exportiert weitaus mehr Waren in die USA, als es von dort einkauft. Chinas Vize-Ministerpräsident Liu He und andere Regierungsvertreter halten sich derzeit für eine zweite Runde in der US-Hauptstadt auf.

Liu traf sich am selben Tag außerdem mit Orrin Hatch, dem Präsidenten pro tempore des Senats der Vereinigten Staaten, und Kevin Brady, Mitglied des US-Repräsentantenhauses. Weiter betonte er, die amerikanische Seite solle sich um einen gegenseitigen Nutzen im wirtschaftlichen Dialog mit China bemühen. Nach den Gesprächen zeigte sich Trump pessimistisch: "Der Grund für meine Zweifel ist, dass China sehr verwöhnt ist".

Die Volksrepublik etwa habe viel Wohlstand aus den USA abgezogen, sagte Trump.

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