Deutsche Inflationsrate stabil bei 1,6 Prozent

Die Inflationsrate ist im April trotz steigender Energiepreise stabil geblieben. Im Vergleich zum Vormonat März 2018 blieb der Verbraucherpreisindex im April 2018 unverändert.

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April 2018 um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dagegen erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel überdurchschnittlich. Der Preisanstieg bei Energie lag im Jahresvergleich unterhalb der Gesamtteuerung. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, waren die Verbraucherpreise im April 1,6 Prozent höher als noch vor einem Jahr. Im Vergleich zum März veränderte sich der Preisindex aber nicht. Deutlich teurer wurde auch Obst (+ 8,6 Prozent). Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende April. Neben den Preisanstiegen bei Energie (+ 1,3 Prozent) und Nahrungsmitteln (+ 3,4 Prozent) verteuerten sich insbesondere Zeitungen und Zeitschriften (+ 4,8 Prozent), Bier (+ 4,7 Prozent) und Tabakwaren (+ 4,4 Prozent) deutlich. Günstiger hingegen wurden zum Beispiel Geräte der Unterhaltungselektronik (- 3,8 Prozent) und Informationsverarbeitungsgeräte (- 3,0 Prozent). Mit + 1,5 Prozent erhöhten sich von April 2017 bis April 2018 die Preise für Dienstleistungen fast im gleichen Maße wie für Waren. Diese verteuerten sich mit 3,4 Prozent stärker als zuletzt. Pauschalreisen kosteten 1,1 Prozent weniger. Im kommenden Jahr soll sie dann auf 2,0 Prozent steigen.

Abgemildert wurde der Preisanstieg im April 2018 durch einige sinkende Preise unter anderem für zahnärztliche Dienstleistungen (- 1,1 %), Erzeugnisse und Verbrauchsgüter für Gartenpflege (- 0,9 %) sowie Telefone (- 0,8 %).

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