Diesel-Fahrverbot: Schilder werden montiert

Als das Bundesverwaltungsgericht im Februar Fahrverbote für Dieselfahrzeuge grundsätzlich erlaubte, kam aus Hamburg schnell die Ankündigung, man wolle diese an zwei besonders stark befahrenen Straßen in Erwägung ziehen. Ab wann die Einschränkungen gelten ist noch unklar. Die zuständige Behörde wartet nach eigenen Angaben derzeit auf die schriftliche Begründung des Urteils aus Karlsruhe. Damit rechnen die Hamburger bis Pfingsten. Das Diesel-Fahrverbot werde lediglich vorbereitet. Eine Formalität, es könnten sich dadurch aber noch Details an den Schildern verändern.

Es geht bei den Fahrverboten um diese Abschnitte der Max-Brauer-Allee und der Stresemannstraße.

Laut Luftreinhalteplan soll ein 580 Meter langer Straßenabschnitt der Max-Brauer-Allee für Dieselfahrzeuge gesperrt werden, die nicht die Abgasnorm 6 oder Euro VI erfüllen. Experten erwarten, dass die Verbote kommende Woche in Kraft treten und Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) dann vor den Kameras die roten Durchstreichungen abschrauben lässt.

Hamburg wäre die erste Stadt, die Diesel-Fahrverbote gegen Luftverschmutzung verhängt und umsetzt.

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