Einsatz von drei Insektiziden bleibt beschränkt

Dabei handelt es sich um die Neonikotinoide Imidacloprid und Clothianidin von Bayer und Thiamethoxa von Syngenta. Die EU-Kommission hatte 2013 Auflagen für den Einsatz von drei Wirkstoffen erlassen.

Diese werden zur Behandlung von Pflanzen- und Getreidearten verwendet, die insbesondere Bienen anziehen.

Die Chemiekonzerne Bayer und Syngenta sind mit ihren Klagen gegen EU-Verbote einiger für Bienen möglicherweise gefährlichen Insektengifte vor dem EU-Gericht gescheitert.

Die Richter befanden nun, dass das Verbot angemessen sei.

Syngenta bezeichnete das Urteil als "enttäuschend und bedauerlich".

BASF erzielte mit der Klage gegen die Einsatzbeschränkung für sein Insektizid Fipronil dagegen einen Teilerfolg.

Erfreut zeigten sich derweil die Umweltschützer. Das Gericht habe "beispielgebend klargestellt, dass der Schutz unserer Lebensgrundlagen über wirtschaftlichen Interessen steht". Rechtsanwalt Achim Willand sprach von einem "Meilenstein für den Insektenschutz in der industriellen Landwirtschaft". Gegen die erstinstanzliche Entscheidung können Rechtsmittel eingelegt werden. In diesem Fall erklärte das Gericht die Maßnahmen zur Beschränkung des Einsatzes für nichtig, weil sie ohne vorherige Folgenabschätzung ergangen seien. Hierbei durfte nur bestimmtes Saatgut, etwa für Lauch- oder Kohlpflanzen, mit dem Stoff behandelt werden. Ende Juli war bekannt geworden, dass Millionen von Hühnereiern mit der Chemikalie verseucht sind. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.

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