Folgenschwere Kollision: Urlauber fährt Pferd auf Autobahn tot

Ein junger Urlauber wurde dabei schwer verletzt.

Die A10 Tauernautobahn war im Zeitraum zwischen 00:20 Uhr und 02:05 Uhr für den gesamten Verkehr in Richtung Villach gesperrt. Zwei Tiere verendeten noch auf der Autobahn, ein drittes Pferd lief von der Straße davon, es wurde wenig später von der Feuerwehr im Ortsteil Torren tot auf einer Wiese gefunden.

Die Tiere waren aus einer Koppel ausgebrochen und hatten sich auf die Autobahn verirrt - es kam zu einem ersten Unfall: Ein Niederländer streifte mit seinem Pkw ein Pferd aus der Gruppe, der Rest der Herde floh. Es verendete kurz darauf neben der Autobahn.

Kurz darauf kam es dann direkt bei der Autobahnauffahrt Golling zu einer folgenschweren Kollision zwischen dem Wohnmobil einer niederösterreichischen Urlauberfamilie und den drei anderen Pferden. Der Autofahrer, der unverletzt blieb, meldete den Unfall sofort und fuhr mit seinem stark beschädigten Pkw zur nahen Autobahnraststätte weiter.

SN/ff golling Das Wohnmobil krachte frontal in ein Pferd.

Kurz danach geschah der zweite Unfall: Ein 45-jähriger Lenker eines Wohnwagens konnte auf Höhe des Zubringers Golling auf regennasser Fahrbahn den Tieren nicht ausweichen. Das Tier wurde durch die Windschutzscheibe ins Wageninnere geschleudert, dabei wurden der Lenker und sein Sohn verletzt.

Die verletzen Personen wurden vom Roten Kreuz versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Das vierte Ross wurde von Feuerwehrleuten eingefangen und beruhigt, es wurde dem Besitzer später wieder übergeben. Nachdem der Bauer, dem die Tiere gehörten, an der Unfallstelle eintraf war jedoch klar, dass alle Pferde gefunden wurden. Das Wohnmobil kollidierte mit den Pferden.

Da zunächst unklar war, ob noch weitere Tiere entlaufen waren, suchte die Feuerwehr anschließend noch das Gebiet großräumig ab, es waren aber keine Pferde mehr entkommen.

Nachdem das Unfallfahrzeug abgeschleppt war, konnte die Autobahn schliesslich wieder freigegeben werden.

Sowohl die Polizei, als auch die Freiwillige Feuerwehr Golling berichten über den schrecklichen Unfall.

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