Holstein Kiel darf bei Aufstieg in eigenem Stadion spielen

Vor einer Woche hatte Holstein Kiel für den Fall eines Aufstiegs keine Ausnahmegenehmigung für das heimische Holstein-Stadion erhalten.

Der Lizenzierungs-Ausschuss der Deutschen Fußball Liga erteilte dem Tabellen-Dritten der abgelaufenen Zweitliga-Saison eine Ausnahmegenehmigung auf Widerruf. Kiel spielt noch in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg um den Aufstieg in Liga eins.

Noch ist Holstein Kiel gar nicht in die erste Fußball-Bundesliga aufgestiegen. "Das ist eine großartige Entscheidung", sagte er. Die DFL hat dies zur Auflage für eine Erstliga-Lizenz gemacht. Zuvor hatte die DFL eine Ausnahmegenehmigung noch abgelehnt. Die Kieler Pläne sehen ein Erreichen der notwendigen Kapazität durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade schon bis Ende Oktober 2018 vor. Der Lizenzierungsausschuss der DFL befasste sich nun aber noch einmal mit neuen Unterlagen, die Kiel kurzfristig eingereicht habe. Dann könne das Stadion 18 400 Menschen fassen und 9060 Sitzplätze beinhalten.

Gefordert sind in der 1. Bundesliga Plätze für 15.000 Zuschauer, 8000 davon müssen Sitzplätze sein. Knackpunkt dürfte aber die Kapazität des Stadions bleiben, da es laut KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke den Sicherheitsanforderungen der DFL entsprechen solle und auch alle Voraussetzungen für die mediale Übertragung der Spiele erfülle.

Zu besagten Maßnahmen zählen laut DFL "der Nachweis von Bauplänen und Baugenehmigung sowie des Finanzierungskonzepts und darüber hinaus die Schaffung der erforderlichen medien- und sicherheitstechnischen Voraussetzungen für die Austragung von Bundesliga-Spielen". Unter diesem Aspekt muss Holstein Kiel weiterhin ein Ausweichstadion für seine Bundesliga-Heimspiele benennen. Das Rückspiel findet am Pfingstmontag (20.30 Uhr) in Kiel statt.

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