KSC-Abwehrchef: "Der Wildpark wird brennen"

Mit Verteidiger Daniel Gordon, Sportdirektor Oliver Kreuzer und Trainer Alois Schwartz übten sich drei KSC-Vertreter in der Kunst, freundlich und wortreich Auskunft zu geben, ohne etwas zu sagen. Umso misslicher, dass es sich bei dem um eine Mannschaft handelt, die den Wind in den Segeln hat. Von Oktober bis April blieb der KSC 21 Spiele ungeschlagen, erst am letzten Spieltag riss die Serie von zuvor 16 Heimspielen ohne Niederlage. Der KSC-Präsident weiß aber auch, dass zum Plan jede Menge individuelle Qualität kommt, die wiederum vom reichen Vizepräsidenten Günter Pilarsky abgesichert wurde. Sollte der in den beiden Spielen gegen Aue nicht gelingen, wird es auch finanziell eng. Bei allen Fragen nach der mittelfristigen Zukunftsplanung verweist der Klub auf den geplanten Stadion-Neubau, mit dem mehr Einnahmen generiert werden sollen. Im Herbst 2019 sollen die Bauarbeiten beginnen. Ein falscher Freistoßpfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe lies die Träume platzen.

Trainer Alois Schwartz vom Fußball-Drittligisten Karlsruher SC schlüpft vor dem Relegations-Hinspiel gegen den Zweitliga-Drittletzten Erzgebirge Aue am Freitag (18.15 Uhr/ZDF, Eurosport-Player und Eurosport 2 HD Xtra) in die Rolle des Geheimniskrämers. Dass die Chancen für Aue und den KSC "50:50" stünden, heißt es zwar auch bei beiden Vereinen. Bestenfalls 50:50, muss man ergänzen. 2012 stieg das Team nach den Entscheidungsspielen aus der zweiten Liga ab.

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