Kunden der Sparda-Banken kommen nicht an ihr Geld

Kunden hätten beispielsweise kein Geld am Automaten abheben, keinen Kontoauszug drucken und auch kein Online-Banking nutzen können, teilte ein Sprecher mit. Den Betrag konnten sie entweder mit ihrer EC-Karte bezahlen oder an Geldautomaten von anderen Banken wie der Targo- oder der Santander-Bank, die mit der Sparda-Bank im sogenannten Cashpool zusammengeschlossen sind, abheben.

Kunden der Sparda-Bank konnten nach Angaben des Unternehmens während der Störung über 300 Euro pro Tag verfügen.

Unter anderem hätten das Onlinebanking und die Sparda-App nicht zur Verfügung gestanden.

Die Sparda-Banken sind eine Gruppe von zwölf regionalen Genossenschaftsbanken, die in Deutschland nach Angaben des zuständigen Verbandes mit rund 6000 Mitarbeitern in über 400 Filialen 3,6 Millionen Mitglieder betreuen.

Der elektronische Zahlungsverkehr sei "erheblich eingeschränkt" gewesen. Auch die Telefone der Banken waren demnach gestört. "Hiervon ist deutschlandweit die gesamte Netzwerkstruktur der Sparda-Bank betroffen", sagte der Sparda-Sprecher.

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Hintergrund der Störung seien Arbeiten an den zentralen Firewall-Systemen gewesen.

Nach Angaben einer Sprecherin der Sparda-Bank in Hannover war das Problem am Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr aufgetreten. "Sowohl die Sicherheit der persönlichen Daten unserer Kunden als auch deren Vermögenswerte waren zu keiner Zeit gefährdet", betonte der Verband.

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