Macron verurteilt "Gewalt der israelischen Streitkräfte" gegen Gaza-Demonstranten

Nach den tödlichen Konfrontationen an der Grenze zum Gazastreifen spricht Frankreichs Präsident Macron von "Gewalt der israelischen Streitkräfte gegen die Demonstranten".

Am Montag hatten die USA in ihrem vormaligen Konsulat in Jerusalem ihre Botschaft eröffnet. Erdogan ordnete drei Tage Trauer für die am Montag getöteten Palästinenser an. "Der Status von Jerusalem kann nur zwischen den Parteien bestimmt werden, in einem unter der Schirmherrschaft der internationalen Gemeinschaft ausgehandelten Rahmen". Am Dienstag will Macron sich mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu austauschen. Aus der Menge wurden Steine geworfen. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden zudem 2700 Menschen durch Schüsse, Tränengas oder anderweitig verletzt. "Darin enthalten sind die Formulierungen, man drücke Empörung und sein Bedauern über die Tötung palästinensischer Zivilisten aus, die ihr Recht auf friedlichen Protest ausübten" und verlange eine "unabhängige und transparente" Untersuchung.

"Die amerikanische Entscheidung, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen steht nicht nur im Widerspruch zu sieben Jahrzehnten der Diplomatie". Es ist eine brandgefährliche Geste in einer Region, in der es an Glutherden schon vorher nicht mangelte", kommentierte die französische Zeitung "Ouest France" am Dienstag: "Eine Geste, die jede Möglichkeit der Mediation aus Sicht der Palästinenser in noch weitere Ferne rücken lässt. Die Reaktion der israelischen Armee sei "absichtlich und zynisch" von der Hamas provoziert worden. (.) Als souveräner Staat hat Israel das Recht, seine seit dem Tag der Unabhängigkeit bedrohten Grenzen zu verteidigen. Und es gab unter den mehr als 40 000 Demonstranten auch getarnte Hamas-Terroristen.

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