Preußenstiftung gibt Grabbeigaben an Alaska zurück

Bei den Objekten handelt es sich um Grabbeigaben aus dem Südwesten Alaskas. "Die Objekte wurden damals ohne Zustimmung der Native People und damit unrechtmäßig aus Gräbern entnommen".

Das Ethnologische Museum Berlin hat neun Ausstellungsstücke an den in Alaska beheimateten Chugach-Volksstamm zurückgegeben.

Parzinger betonte, die Kooperation mit der Chugach Alaska Corporation laufe weiter - und kann auch als Vorbild dienen, die Sichtweise indigener Gruppen in kulturelle Projekte einzubeziehen. In der Chugach-Region lebt die indigene Bevölkerung - die sich als Suqpiaq oder Alutiq bezeichnet - heute in sieben Gemeinschaften. Kontakte zu Europa bestanden seit der Zeit des Zaren Peter des Großen.

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