Tesla-Chef kündigt Umbau des Unternehmens an

Gründer Elon Musk versucht gegenzusteuern - und das umfassend. Das geht aus einem Memo an die Mitarbeiter hervor, aus dem zunächst das "Wall Street Journal" zitierte und das später von anderen amerikanischen Medien veröffentlicht wurde. Er will in diesem Zusammenhang flachere Hierarchien schaffen und so die Kommunikation verbessern, Funktionen zusammenfassen und andere Aktivitäten beschneiden. Das Unternehmen wollte sich nicht äußern. Auf Fünfjahressicht hat die Tesla-Aktie ihren Anlegern ein jährliches Plus von 30 Prozent beschert, gegenüber dem im vergangenen September eingestellten Allzeithoch hat sie jedoch 20 Prozent verloren.

Zuvor war bekannt geworden, dass Produktionschef Doug Field in einer entscheidenden Phase des Unternehmens überraschend eine Auszeit nimmt und der Tesla-Sicherheitsbeauftragte Mathew Schwall den Elektroautobauer verlässt.

Konzernchef Elon Musk wirkt zusehends dünnhäutiger , legt sich mit Analysten und US-Behörden an, musste zuletzt auch Berichte über angeblich vermehrte Arbeitsunfälle in der US-Fabrik in Fremont dementieren und Mutmaßungen zurückweisen, dass Tesla wegen der immensen Kosten der Model-3-Produktion bald das Geld ausgehen könne. Tesla hat über 400 000 Bestellungen für den Wagen, dessen Produktion bereits im vergangenen Sommer startete, bisher aber nicht wie erhofft in Gang kam.

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