US-Astronomen wollen Hubschrauber über Mars kreisen lassen

Der drohnenartige Helikopter soll nur rund 1,8 Kilogramm wiegen und nicht viel größer als ein Fußball sein, teilte die Nasa bei der Vorstellung des Projekts mit.

Nicht grösser als ein Fussball: So soll der Mars-Helikopter aussehen. Herzstück wird eine Rover sein, der Bodenschätze und Spuren von Leben finden soll.

Die Nasa hat auf ihrer Webseite den Einsatz eines autonomen Hubschraubers im Rahmen der 2020-Mars-Mission angekündigt und Darstellungen des Geräts veröffentlicht. Von der Mission erhoffen sich die Wissenschaftler Eindrücke vom Mars aus der Vogelperspektive. "Die Vorstellung, dass ein Hubschrauber über die Oberfläche eines anderen Planeten fliegt, ist aufregend", erklärte Nasa-Chef Jim Bridenstine bei der Vorstellung.

Um sich in der dünnen Atmosphäre des Mars in der Luft halten zu können, muss der Hubschrauber superleicht und besonders antriebsstark sein. Der Höhenrekord für einen Helikopterflug auf der Erde liege bei 12.100 Metern, erklärte Nasa-Projektmanagerin Mimi Aung. Die Mars-Atmosphäre sei so dünn, dass die Flughöhe des Helikopters beim Abheben auf dem Mars schon einer Höhe von 30'500 Metern auf der Erde entspreche. Er hat einen Rumpf von der Größe eines Softballs, und seine Rotorblätter sollen sich mit 3000 Umdrehungen pro Minute rund zehnmal schneller drehen als bei einem Helikopter auf der Erde.

Nach Angaben der Nasa ist das Projekt "risikoreich", verspricht aber auch "sehr lohnenswert" zu sein. Es biete allerdings im Erfolgsfall auch die Aussicht auf "hohe Erträge".

Denn die Forscher der Nasa in den USA haben eine Hightech-Drohne entwickelt, die bei einer kommenden Mars-Mission mit im Gepäck sein soll.

Die Hockeygötter meinen es gut mit der Schweiz.

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