VW ruft 410.000 Polos und Seats zurück

Dies betreffe auch 191.000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher in Wolfsburg.

Grund ist ein Konstruktionsfehler, der Leben kosten kann: Beiden Modellen kann sich während der Fahrt der Sicherheitsgurt des hinteren linken Sitzes lösen.

Der Hinweis auf das mögliche Sicherheitsrisiko stammt nach Angaben von VW aus einer finnischen Autozeitschrift, die über einen entsprechenden Test berichtet hatte.

Weil es Probleme mit den Gurtschlössern gibt, ruft Volkswagen insgesamt mehr als 400 000 Polo- und Seat-Modelle zurück. Das Magazin stellte fest, dass der Fehler genau dann auftritt, wenn alle fünf Plätze besetzt sind, die Fahrzeuge Geschwindigkeit aufnehmen und schnell auf die linke Spur wechseln. Der Konzern empfiehlt daher, den mittleren Sitz vorerst nicht zu nutzen.

In einer Mitteilung hieß es, Volkswagen habe "eine neue technische Lösung erarbeitet", die das Aufspringen der Gurtschlösser verhindere. Diese technische Änderung wird bei der Rückrufaktion als auch bei der Produktion der aktuellen Polo-Generation angewendet. Die Fahrzeughalter würden in Kürze informiert und könnten einen Werkstatttermin zur kostenlosen Nachrüstung vereinbaren.

Das hat VW heute in Wolfsburg bekanntgegegeben und gleichzeitig einen Rückruf für die ausgelieferten Fahrzeuge angekündigt, der "in Kürze" starten soll.

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