21-stündige Geiselnahme! Mann erschießt vier Kinder und sich selbst

Die vier Kinder, die am Montag von einem bewaffneten Mann in Orlando (Florida) als Geiseln genommen wurden, sind fast einen Tag später tot aufgefunden worden.

Das Drama begann mit dem Notruf einer Frau wegen häuslicher Gewalt. Sie waren demnach zwischen einem Jahr und elf Jahren alt. Das Motiv des Mannes war zunächst unklar.

Zwei der Kinder sollten seine eigenen sein, zwei weitere die seiner Freundin, berichteten der TV-Sender CNN und andere Medien unter Berufung auf die Polizei. Er hat nach Informationen des "Orlando Sentinel" eine kriminelle Vorgeschichte, wurde immer wieder wegen häuslicher Gewalt straffällig. Damit kamen sie jedoch zu spät, denn die anderen Kinder waren bereits tot - und die Beamten hörten einen lauten Knall, der offenbar von dem Schuss verursacht wurde, mit dem sich der Täter selbst richtete. Die Freundin des Mannes hatte sich in ein nahegelegenes Restaurant geflüchtet. Als die Polizei anrückte, wurde einer der Beamten von dem Täter angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Anwohner des Appartmenthauses mussten während des Polizeieinsatzes ihre Wohnungen verlassen. Am Dienstag hieß es, sein Zustand sei kritisch, er werde aber überleben. Die Polizei berichtete auf einer Pressekonferenz, dass sie ständig Kontakt mit dem Geiselnehmer gehabt habe. Sie wollte ihm sogar ein besseres Telefon zukommen lassen, um die Kommunikation zu erleichtern. Leider sei es zu einem tragischen Ende gekommen. Der 35-Jährige habe die Kinder getötet, danach erschoss er sich in einem Schrank.

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