"3 Tage in Quiberon": Romy Schneiders Tochter schockiert

Tochter ist völlig verärgert über den neuen Film über ihre Mutter. Die Schauspielerin zählt zu den Filmikonen des 20. Jahrhunderts, über deren tragisches Leben Filme gedreht werden. "Am schlimmsten ist für mich, dass sie hier als Alkoholikerin dargestellt wird", so Biasini. "Ich war sehr schockiert, vor allem weil ich glaube, dass diejenigen, die sich diesen Film anschauen, kein Werk über meine Mutter sehen", sagte die 40-Jährige gegenüber der AFP. "Der Film enthält viele Andeutungen und Unterstellungen, die unwahr sind".

"Sie ist jedes Jahr nach Quiberon gefahren", erzählt Biasini. Sie müsse ihre Mutter verteidigen, denn es sei wichtig, zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden, sagte Biasini. In Deutschland gab es allerdings bereits vor rund zehn Jahren zahlreiche Berichte über Schneiders mutmasslichen Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, auch frühere Kollegen der "Sisi"-Darstellerin äusserten sich dahingehend". Marie Bäumer wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt.

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