"Boshafte" Spekulationen über First Lady: Trump attackiert Medien

Zwar hieß es damals, dass der unkritische Eingriff gut verlaufen sei, doch nun stimmt ein Statement ihres Mannes, US-Präsident Donald Trump (71, "Great again"), erneut nachdenklich.

Die Operation, der sich First Lady Melania Trump im Mai unterziehen musste, war komplizierter als zunächst gedacht. "Alles Fake, ihr geht es sehr gut", schrieb er. Anschließend wurde sie nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen, was Spekulationen über ihren Gesundheitszustand auslöste. Es sei allerdings möglich, dass Melania Trump geraten worden sei, in Washington zu bleiben, um für etwaige Nachbehandlungen verfügbar zu sein. Gemeinsam mit ihrem Mann nahm sie an einem Empfang für Angehörige getöteter Soldaten teil. Das Weiße Haus hatte von einer Nieren-OP berichtet. Doch habe keiner von ihnen darüber berichtet, denn dies hätte die Skandalgeschichten ins Wanken gebracht. Der Präsident sagte bei diesem Auftritt, seine Frau habe eine "kleine raue Strecke" hinter sich, inzwischen gehe es ihr aber "großartig". Die Menschen im Lande "lieben Dich", sagte er an seine Frau gewandt.

Zudem waren mehrere von der "New York Times" und der Nachrichtenagentur AP befragte Nierenexperten darüber verwundert, dass der Präsident die Dauer der OP mit etwa vier Stunden angab.

Melania Trump wird den Präsidenten allerdings weder zum Gipfel von sieben Industriestaaten (G7) an diesem Wochenende in Kanada noch zu dessen Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Dienstag in Singapur begleiten, wie eine Sprecherin der Präsidentengattin bereits am Wochenende mitgeteilt hatte.

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