Daimler bringt E-Freightliner auf den US-Markt

Der e-Cascadia ist ein schwerer Lastwagen für den Fernverkehr, während der e-M2 106 das mittelschwere Segment zwischen neun und zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht abdeckt. Dabei gilt das Ziel: e-Mobilität muss wirtschaftlich sein - sowohl für die Kunden als auch für den Hersteller.

Die E-Mobility Group (EMG) definiert künftig marken- und spartenübergreifend die Strategie für Elektro-Komponenten sowie komplette e-Fahrzeuge und erarbeitet - analog zur globalen Plattformstrategie konventioneller Aggregate und Antriebskomponenten - eine weltweit einheitliche Architektur.

In den USA wird es zwei neue vollelektrische Lkw US-Daimler-Tochter Freightliner geben.

Daimler hat zwei weitere Lkw vorgestellt, die rein elektrisch angetrieben werden. Noch 2018 soll eine Innovationsflotte von rund 30 Elektro-Lkw an erste Kunden in den USA übergeben werden, die Serienproduktion ist ab 2012 geplant. Frank Reintjes, Leiter Global Powertrain & Manufacturing Engineering bei Daimler Trucks. Dies bestätigen auch unsere Kunden. Der mittelschwere Freightliner mit der Bezeichnung "eM2" soll dagegen das Segment Verteilerverkehr und die letzte Meile bedienen.

Der Freightliner eCascadia ist ein Sattelschlepper, der auf einem Modell mit Verbrennungsantrieb basiert und wie dieser für schwere Langstreckentransporte (Class 8) gedacht ist.

Beim eCascadia surren 537 kW/730 PS unter der für US-Trucks charakteristischen langen Haube. "Wir verstärken damit unsere Kapazitäten in diesem Bereich mit dem Ziel, weltweite Synergien in der Entwicklung dieser Schlüsseltechnologien zu schaffen". Die Batterien liefern mit 550 kWh genug Energie für eine Reichweite bis zu 400 Kilometer (250 Meilen) und lassen sich innerhalb von 90 Minuten auf rund 80 Prozent aufladen - um weitere 320 Kilometer (200 Meilen) zurückzulegen.

Daimler Trucks bündelt sein Know-how für E-Antriebe in einem neuen Bereich. Die Batterien der E-Ausführung stellen 325 KWh für bis zu 480 PS bereit. Die Reichweite beträgt 370 km. Sie lassen sich innerhalb von 60 Minuten auf rund 80 Prozent aufladen, das soll für rund 300 km reichen. Der Automobilkonzern will dort die Entwicklung automatisierter Lkw und Busse vorantreiben. Als unangefochtener Marktführer in Nordamerika wissen wir: "Am Markt setzen sich nur die Lkw und Busse durch, die genau die Bedürfnisse der Transporteure erfüllen". DTNA wird mit dieser Innovationsflotte im täglichen Transportgeschäft gemeinsam mit Spediteuren weitere Einsatzmöglichkeiten, um bei der Weiterentwicklung von Elektro-Antrieben noch stärker auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können.

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