Debatte um Pause für Talkshows bei ARD und ZDF

Dadurch wird die Debatte um die inflationäre Häufung von TV-Gesprächsrunden und der dazu in keinem Verhältnis stehenden geringen Themenvielfalt bei eben diesen Formaten weiter befeuert.

In einer Pressemitteilung des Kulturrates fordert Zimmermann deswegen eine längere Pause der Talkshows.

Demnach bezieht sich die Institution auf die Sendung von Sandra Maischberger, die am vergangenen Mittwoch im Ersten lief. Gestern Abend wurde in der Talkrunde im Ersten allen Ernstes schwerpunktmäßig über das Händeschütteln als einen vermeintlichen Ausdruck deutscher Kultur debattiert. Und nicht vergessen: Mehr als hundert Talkshows zu den Themen Flüchtlinge und Islam hätten geholfen, "die AfD bundestagsfähig zu machen". Die Macher sollten ihre Konzeptionen überarbeiten.

Seiner Meinung nach sollten die Talkshows von ARD und ZDF eine einjährige Auszeit verordnet bekommen. Vielleicht werde die talkshowfreie Zeit der Integration in unserem Land nützlich sein, so Zimmermann.

Dass das Publikum für ein Jahr lang keine politischen Talkshows zu Gesicht bekommen wird, ist ausgeschlossen.

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