Einigung im Streit um Chinas Telekom-Ausrüster ZTE | Unternehmen

Die Regierungen in den USA und China haben vereinbart, dass ZTE gegen eine Strafzahlung wieder auf dem US-Markt auftreten kann. Es sei eine Einigung erzielt worden, sagte Ross dem Fernsehsender CNBC. Das US-Handelsministerium gab am Donnerstag einen Vergleich in Höhe von insgesamt 1,4 Milliarden Dollar mit dem Netzwerkausrüster bekannt.

ZTE muss laut Mitteilung des US-Handelssministeriums eine Strafe in Höhe von einer Milliarde Dollar zahlen und weitere 400 Millionen Dollar als Pfand hinterlegen, die bei künftigen Regelverstößen einbehalten werden könnten.

Worum geht es beim Streit USA gegen ZTE?

Der soll wegen illegaler Geschäfte mit dem Iran und Nordkorea zur Rechenschaft gezogen werden. Das US-Handelsministerium machte nun geltend, dass ZTE bei den Verhandlungen und danach falsche Angaben gemacht habe. Das in Shenzhen ansässige Unternehmen hatte eingeräumt, dass zwar vier leitende Angestellte entlassen worden seien, die an dem ursprünglichen Fehlverhalten beteiligt waren, aber 35 andere nicht durch die Herabsetzung ihrer Boni diszipliniert oder gerügt worden seien, trotz gegenteiliger Behauptungen zu der Zeit.

Visitors pass in front of the Chinese telecoms equipment group ZTE Corp booth at the Mobile World Congress in Barcelona, Spain, February 26, 2018. Weiterhin soll ZTE sein Management innerhalb von 30 Tagen austauschen, zudem soll ein Compliance-Team der USA in das Unternehmen eingesetzt werden. Ohne Chips für seine Smartphones musste der Konzern daraufhin große Teile der Produktion stilllegen. Dadurch sollen die Sanktionen gegen das Unternehmen ein Ende finden.

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