Grenell will sich nicht in politische Angelegenheiten in Deutschland einmischen

Die geplante Begegnung mit Grenell hat für Kritik von SPÖ und Grünen gesorgt. Nun schlägt Amerikas Botschafter versöhnliche Töne an.

US-Botschafter Richard Grenell hat nach dem Wirbel um seine Äußerungen im ultrarechten Internetportal "Breitbart" politische Zurückhaltung bei seiner Arbeit in Deutschland zugesagt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen", sagte Grenell dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Ich bin ein großer Autofan und weiß um die Bedeutung dieser Industrie". "Wenn Sie zum Beispiel einen BMW X3 in Deutschland kaufen, müssen Sie ihn aus den USA importieren, da er nur in Spartanburg in South Carolina hergestellt wird", sagte der Diplomat.

Bundeskanzler Kurz ist am Mittwoch im Rahmen eines Besuchs in Berlin auch beim Botschafter der USA in Deutschland eingeladen. "Alle wissen, wie viel auf dem Spiel steht".

Amerikas Präsident Donald Trump hatte am Samstag nach seiner vorzeitigen Abreise vom G7-Gipfel in Kanada abermals mit Strafzöllen auf die Einfuhr von Autos gedroht.

Während die CSU Flüchtlinge, die in anderen europäischen Staaten bereits registriert wurden, zurückweisen will, lehnt Merkel dies ab und setzt auf eine europäische Lösung.

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