Hornbach führt sechste Urlaubswoche ein

Juli führt Hornbach in Österreich die sechste Urlaubswoche ein. Das Unternehmen Hornbach, mit Hauptsitz in Deutschland, wird damit 234 Euro mehr den Beschäftigten ausbezahlen, als es das kollektivvertragliche Mindestgehalt vorsieht.

Zudem wird das Einstiegsgehalt ab Juli von 1.750 auf 1.820 Euro gesteigert. "Um das wertzuschätzen, führen wir die sechste Urlaubswoche ein".

Auch die Arbeiterkammer-Präsidentin, Renate Anderl begrüßt diese Maßnahmen. Sie freue sich sehr, wenn einzelne Unternehmen bei der Bezahlung und beim Urlaubsanspruch einen Schritt auf die Beschäftigten zugehen würden.

Die deutsche Hornbach-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,1 Mrd. Euro umgesetzt. Der Österreich-Umsatz betrug im vergangenen Jahr 360 Mio. In Österreich ist Hornbach mit 14 Märkten vertreten und beschäftigt 1.650 Mitarbeiter. Auch Ikea erhöhte freiwillig die Mindestlöhne seiner Angestellten auf 1.800 Euro.

Arbeitnehmervertreter haben die leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche schon lange als Forderung in den Kollektivvertragsverhandlungen. Alle Mitarbeiter, die seit mindestens einem Jahr im Unternehmen tätig sind, kommen in den Genuss dieser Neuerung.

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