Kia präsentiert in Busan den Niro EV

Seine Europa-Premiere wird der Crossover im Herbst auf dem Pariser Autosalon feiern. Auch nach Deutschland soll der Niro EV noch in diesem Jahr kommen. Die Kopf- und Schulterfreiheit sind dank der Breite von 1,81 Meter und der Höhe von 1,56 Meter ebenfalls großzügig bemessen. Das Gepäckraumvolumen übertrifft mit 451 Litern sogar das der Hybridversion (436 Liter). Ins Auge springen vor allem das mit blauen Akzenten versehene Armaturenbrett und die neu gestaltete Zentralkonsole.

Das Infotainmentsystem verfügt über spezielle Elektrofahrzeug-Funktionen. In den Instrumententräger wandert zusätzlich ein 7 Zoll großes Display. Beim Aufladen der Batterie zeigt eine Ladezustandsanzeige oben auf dem Armaturenbrett den Fortschritt des Ladevorgangs an.

Das Äußere des Niro EV ist optisch an die gleichnamige Studie angelehnt, die Kia im Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt hat.

Zu den speziellen Designelementen gehören der Kühlergrill, in den der Ladeanschluss integriert wurde, sowie der neu gestaltete Lufteinlass und das pfeilförmige LED-Tagfahrlicht, deren Formen durch hellblaue Zierleisten betont werden. Das Heckdesign greift die hellblauen Zierelemente der Front auf, während die neuen LED-Rückleuchten der Elektroversion eine eigenständige Lichtsignatur geben. Das E-Auto mit einer Normreichweite von 450 Kilometern kommt in der zweiten Jahreshälfte 2018 zunächst im Heimatland auf den Markt, ehe es dann später, aber eben auch noch in diesem Jahr, auch zu uns kommen soll. Mt dem kleineren Batteriesystem (39,2 kWh) hat der Niro EV eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. "Die Werte wurden nach dem neuen Testzyklus WLTP ermittelt", heißt es.

Der 150 kW (204 PS) starke Motor des Elektro-Niro treibt die Vorderräder an und sorgt für eine Beschleunigung von Null auf Hundert in 7,8 Sekunden. Ganz neu für Kia ist der Drehknopf zur Steuerung des Getriebes.

Kias neues Elektroauto hat moderne Fahrerassistenzsysteme an Bord - dazu zählen neben einem Frontkollisionswarner mit autonomem Notbremsassistenten und einer adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage ein Stauassistent. Das System erkennt die Fahrbahnmarkierungen und hält den Niro EV auf der Autobahn in seiner Fahrspur.

Der Niro EV vefügt unter anderem über einen Stauasssistenten mit selbsttätigem Lenken, Gasgeben und Bremsen. Dabei ermittelt das System bei Geschwindigkeiten von bis 130 Stundenkilometern mit Hilfe von Sensoren den Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug. 2017 erzielte Kia in Deutschland mit 64.068 Einheiten einen neuen Absatzrekord und einen Marktanteil von 1,9 Prozent. Seit 2008 ist Kia in Europa kontinuierlich gewachsen und setzte hier 2017 rund 472.000 Einheiten ab.

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