Rückruf von 60.000 Diesel-Audis angeordnet

Weltweit seien insgesamt 60.000 Autos betroffen, in Deutschland 33.000. Mehr dazu, erfahrt ihr im Video.

Das KBA hat einen verpflichtenden Rückruf für die in Deutschland zugelassenen 33.000 Autos am 4. Juni eingeleitet, wie das Bundesverkehrsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Scheuer soll laut dem Bericht erbost gewesen sein, weil er die Dieselfahrer zum Umtausch ihrer alten Autos gegen solche der neuen Schadstoffklasse Euro 6 gedrängt hatte - zu dieser Klasse gehören allerdings auch die nun zurückgerufenen Autos. Konkret handelt es sich dabei um weltweit etwa 60.000 Audi A6 und A7, die mit dem 3,0-Liter-Diesel ausgerüstet sind, der auch schon bei VW und Porsche zu Rückrufen führte. Der Verkauf der beiden Modelle wird vorerst gestoppt. Bei Messungen seien unzulässige Abschalteinrichtungen für die Abgasreinigungsanlage festgestellt worden. Die eingebaute Software soll erkannt haben, wann das Auto geprüft wurde. Diese müsse der Autobauer nun entfernen.

Wie der Spiegel berichtet, ist auch der weitere Verkauf der Modelle so lange untersagt bis der Konzern ein Update der Software bereitgestellt und genehmigt bekommen hat, mit welchem die Abgasmanipulationen entfernt werden können.

Das Kraftfahrtbundesamt hat den Rückruf von zwei Audi-Modellen angeordnet. Sie wollen alles tun, um die Abwicklung für die betroffenen Kunden so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

Audi berichtet, dass sie das Problem durch Anpassung der Software beheben wollen.

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