Treffen zwischen Kim und Trump - "Eine hellere Zukunft" für Nordkorea

"Der Krieg ist seit 70 Jahren nicht beendet, aber er wird bald enden", sagte Trump.

Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist nach etwas mehr als acht Stunden vorbei. Trump und Kim sind in verschiedenen Hotels untergebracht. Die Abflugzeit des nordkoreanischen Machthabers war nicht bekannt.

Präsident Donald J. Trump aus den Vereinigten Staaten von Amerika und der Vorsitzende Kim Jong Un von der Kommission für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea haben sich dazu verpflichtet bei der Entwicklung neuer Beziehungen zwischen den USA und der DVRK sowie bei der Förderung von Frieden, Wohlstand und Sicherheit der koreanischen Halbinsel und der Welt zusammenzuarbeiten. "Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft definieren", betonte der US-Präsident.

Trump kritisierte bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen, dass China die Grenzen gegen Nordkorea weiter dichthalten müsse.

Der Präsident der deutsch-koreanischen Gesellschaft, Schmelter, sagte im Deutschlandfunk, es sei ermutigend, dass das Treffen in freundlicher Atmosphäre verlaufen sei. Trump kündigte an, die "sehr provokanten" und "sehr teuren" US-Militärmanöver mit Südkorea zu beenden.

Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump
Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump

Nordkorea werde ein "großes" Raketentestgelände zerstören, sagte Trump.

Bei ihrem Gipfel-Treffen in Singapur haben US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. "Das ist eine große Sache".

In der Vereinbarung erklärte sich Trump zu Sicherheitsgarantien für Nordkorea bereit. Auf einer Pressekonferenz in Singapur sprach Trump am Dienstag von einer "Botschaft der Hoffnung" und einer " Vision des Friedens" für die Welt, die von dem Gipfel ausgehe.

Aufgekratzt feiert Trump den Gipfel mit Kim als Erfolg. Allerdings im Vergleich zur atomaren Abrüstung nur "verhältnismäßig kurz". Nach der Unterzeichnung in Singapur sagte Trump über Kim: "Ich habe gelernt, dass er ein sehr talentierter Mann ist, und ich habe außerdem gelernt, dass er sein Land sehr liebt". Trump erklärte sich im Gegenzug zu Sicherheitsgarantien bereit.

Die USA und Nordkorea wollen auf eine "anhaltende und stabile" Friedenslösung für die koreanische Halbinsel hinarbeiten. Nachdem sich der US-amerikanische Präsident und der nordkoreanische Diktator in den letzten Monaten immer wieder Wortgefechte lieferten, die bis hin zu Drohungen eines Nuklearkriegs reichten, trafen sich Trump und Kim nun im malaysischen Singapur. China schätze die von Trump und Kim getroffenen politischen Entscheidungen sehr und hoffe, dass es weitere Treffen zwischen den beiden geben wird. Laut dem Dokument bekräftigte Kim seine "entschlossene und unerschütterliche Verpflichtung" zur "kompletten Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel".

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