Trump-Kim-Summit: Nach Kardashian-Besuch: Trump lässt Gefängnisinsassin frei

Die mittlerweile 63-jährige Alice Marie Johnson verbüßte seit 1966 eine Gefängnisstrafe aufgrund von Drogendelikten.

Nachdem sich US-Reality-Star Kim Kardashian bei Donald Trump dafür einsetzte, dass die lebenslange Haftstrafe der 63-jährigen Alice Marie Johnson verkürzt wird, hat sie es nun endlich geschafft. Trump gab der Haftverkürzung am Mittwoch statt, wie das Weiße Haus mitteilte. Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses sei sie dann aber eine "Mustergefangene" im Gefängnis gewesen und hätte beispielsweise sterbende Mitgefangene als Hospiz-Helferin betreut. Da war eine Sekretärin am anderen Ende, sie sagte, sie habe den Präsidenten am Telefon, und ich wusste, dass es irgendwelche Neuigkeiten geben musste. Zu erwarten ist aber, dass Trumps Entscheidung eine rasche Haftentlassung der Frau zur Folge hat.

Kim Kardashian (37) hatte sich in der vergangenen Woche im Weißen Haus mit dem US-Präsidenten getroffen und sich für die Großmutter eingesetzt.

Über Trumps Entscheidung hatte sich Kardashian zuvor hocherfreut gezeigt.

Das erfreute auch Kim und daraufhin twitterte sie folgendes: "Beste Nachrichten überhaupt!" In einem weiteren Tweet dankte sie Trump und dessen Schwiegersohn Jared Kushner für ihr "Mitgefühl" und die "zahlosen Stunden" für diesen "wichtigen Moment" für Johnson. Ihre Verwandlung ist inspirierend und gibt so vielen Menschen Hoffnung, die auch eine zweite Chance verdient hätten. Nachdem sie aus sozialen Medien von Johnsons Fall erfahren hatte, setzte sich Kardashian immer wieder öffentlich für die Frau ein.

Vorausgegangen waren monatelange Verhandlungen mit Kushner über Johnsons Freilassung. Die US-Regierung hat unter Trump den Umgang mit Drogendelikten eigentlich noch verschärft. Wer arm ist und/oder der afroamerikanischen und hispanischen Minderheit angehört, kann schnell für Kleinstverbrechen Jahrzehnte im Gefängnis sitzen, das oft von Privatfirmen profitorientiert betrieben wird. So hatte er in der vergangenen Woche den umstrittenen konservativen Kommentator Dinesh D'Souza begnadigt, der wegen Verstoßes gegen Wahlkampffinanzierungsgesetze zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war.

Ausgabe: